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Stand: 31. Mai 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Der Begriff Amputation leitet sich vom lateinischen Wort "amputare" ab, was so viel wie "ringsum abschneiden" bedeutet.
Bei einer Amputation trennt der Arzt ein Körperteil operativ vom Rest des Körpers ab. Dieses Gewebe lässt sich in der Regel nicht mehr ersetzen, wie es zum Beispiel bei einer Entfernung eines Leberteils oder von Haut der Fall ist. Beispiele für Amputationen sind die Abnahme des Unterschenkels infolge von Osteomyelitis (Entzündung des Knochemarks durch Bakterien) oder Knochentumoren oder die Entfernung einer weiblichen Brust (in der medizinischen Fachsprache auch als Mastektomie bezeichnet) zur Beseitigung eines Mammakarzinoms (Brustkrebs). Aber auch das Herausschneiden des Mastdarms (Rektumamputation/Rektumexstirpation) beispielsweise aufgrund von Darmkrebs gehört zu den Amputationen. Der Arzt führt eine Amputation erst dann durch, wenn eine Heilung des betroffenen Körperteils nicht mehr möglich ist und die zu Grunde liegende Erkrankung – zum Beispiel ein bösartiger Tumor – das Leben des Patienten bedroht.
Nach einer Amputation von Gliedmaßen wie einem Arm, kann oft eine Prothese die Funktion übernehmen und die Lebensqualität deutlich verbessern.
Als Amputation bezeichnet man auch das Abtrennen von Körperteilen durch Unfälle.
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