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Arteriosklerose (Atherosklerose, Arterienverkalkung)
Arteriosklerose (Atherosklerose, Arterienverkalkung)LipidtheorieStand: 30. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Eine Arteriosklerose (Atherosklerose, Arterienverkalkung) hat ihre Ursachen laut der sogenannten Lipidtheorie (Lipide = Fette) in der Umwandlung bestimmter Zellen in fettreiche Schaumzellen: Voraussetzung dafür, dass eine Arteriosklerose entstehen kann, ist eine mechanische Veränderung der innersten Arterienschicht (Intima). An diese veränderten Stellen haften sich bestimmte weiße Blutkörperchen an, die Monozyten Die Monozyten können in die innerste Arterienschicht eindringen und sich in sogenannte Fresszellen umwandeln. Diese eingewanderten Fresszellen bewirken, dass Fette (Lipide) – unter anderem das LDL-Cholesterin – und andere Blutzellen in die Gefäßwand einströmen. Außerdem besitzen Fresszellen einen LDL-Rezeptor, der ungebremst Cholesterin aufnimmt, wodurch sich die Fresszellen in fettreiche Schaumzellen umwandeln. Dies verursacht eine zunächst auf die innerste Arterienschicht beschränkte Entzündungsreaktion, die später auch auf die Muskelzellen der mittleren Arterienschicht (Media) übergreift. Die Schaumzellen sind ein entscheidender Bestandteil der für Arteriosklerose typischen Ablagerungen an den Innenwänden der Gefäße (Plaques). Weiterlesen: Arteriosklerose (Atherosklerose, Arterienverkalkung): Ursachen – Risikofaktoren Das könnte Sie auch interessieren
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