Arteriosklerose (Atherosklerose, Arterienverkalkung): Diagnose

Veröffentlicht von: Astrid Clasen (15. Mai 2015)

Bei Arteriosklerose (Atherosklerose, Arterienverkalkung) sind zur Diagnose zunächst die Krankheitsgeschichte (sog. Anamnese) und eine körperliche Untersuchung hinweisgebend. Auch eine Blutuntersuchung kann hilfreich sein: Mit ihr kann der Arzt feststellen, ob eine Erkrankung vorliegt, die eine Gefäßverkalkung begünstigt (z.B. eine Fettstoffwechselstörung oder ein Diabetes mellitus).

Bei Hinweisen auf eine Arteriosklerose können zur Diagnose zudem bestimmte Tests zum Einsatz kommen, um die Leistungsfähigkeit eines Organs zu ermitteln:

  • Ob infolge der Arteriosklerose eventuell eine koronare Herzkrankheit vorliegt, kann der Arzt mit einem Belastungs-EKG prüfen.
  • Durch die Dopplersonographie kann der Arzt von außen schon frühzeitig Gefäßwandveränderungen an den Halsschlagadern erkennen, sodass der Arzt das Risiko für einen Schlaganfall abschätzen kann.
  • Bei Verdacht auf eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) misst der Arzt, welche Gehstrecke die Betroffenen ohne Pause zurücklegen können.

Um eine Arteriosklerose zu diagnostizieren, ist auch eine Angiographie geeignet: Dieses Untersuchungsverfahren ermöglicht es dem Arzt, die arteriosklerotischen Gefäße anzusehen und das Ausmaß der Gefäßverengung zu beurteilen. Um die Atherosklerose-Ablagerungen an den Innenwänden der Herzkranzgefäße (sog. arteriosklerotische Plaques) zu beurteilen, kann möglicherweise ein intrakoronarer Ultraschall (IVUS) hilfreich sein, bei dem der Arzt eine kleine Ultraschallsonde direkt in das zu untersuchende Herzkranzgefäß einführt.


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