Arteriosklerose (Atherosklerose, Arterienverkalkung)

Arteriosklerose (Atherosklerose, Arterienverkalkung)

Arteriosklerose (Atherosklerose, Arterienverkalkung): Diagnose

Stand: 30. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Um bei einer Arteriosklerose (Atherosklerose, Arterienverkalkung) die Diagnose zu stellen und die Leistungsfähigkeit eines Organs zu ermitteln, kommen bestimmte Tests zum Einsatz:

  • Liegt infolge der Arteriosklerose eine koronare Herzkrankheit vor, führt der Arzt ein Belastungs-EKG durch.
  • Durch die Dopplersonographie lassen sich von außen schon frühzeitig Gefäßwandveränderungen an den Halsschlagadern erkennen, sodass der Arzt das Risiko für einen Schlaganfall abschätzen kann.
  • Bei Verdacht auf eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) misst der Arzt, welche Gehstrecke die Betroffenen ohne Pause zurücklegen können.

Zur Arteriosklerose-Diagnose ist auch eine Angiographie geeignet, die es dem Arzt ermöglicht, die arteriosklerotischen Gefäße anzusehen und das Ausmaß der Gefäßverengung zu beurteilen. Zur Beurteilung der Atherosklerose-Ablagerungen an den Innenwänden der Herzkranzgefäße (Plaques) kann möglicherweise ein intrakoronarer Ultraschall (IVUS) hilfreich sein, bei dem der Arzt eine kleine Ultraschallsonde direkt in das zu untersuchende Herzkranzgefäß einführt.

Weiterlesen: Arteriosklerose (Atherosklerose, Arterienverkalkung): Therapie

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