Arteriosklerose (Atherosklerose, Arterienverkalkung): Definition

Veröffentlicht von: Astrid Clasen (15. Mai 2015)

Der Begriff Arteriosklerose oder Atherosklerose (im Volksmund Arterienverkalkung genannt) bezeichnet per Definition eine Erkrankung der Arterien – das sind diejenigen Blutgefäße, die sauerstoffreiches Blut vom Herzen zu den Organen transportieren. Die Arteriosklerose geht mit einer Gefäßverengung einher, die dadurch entsteht, dass sich Blutfette, Blutgerinnsel, Bindegewebe und Kalk in den Gefäßwänden der Arterien ablagern.

Die Entstehung der Arteriosklerose beginnt bereits im Jugendalter: Es sammelt sich Fett in der Wand der Blutgefäße, und zwar in der innersten der drei Schichten, aus denen sich eine Arterie zusammensetzt. Diese innere Schicht heißt auch Intima. Im mittleren Alter können sich Blutbestandteile und Blutplättchen auflagern. Die Gefäßwände verdickten sich, sodass das Gefäß insgesamt dicker ist. Diese als arteriosklerotische Plaques (oder auch atherosklerotische Plaques) bezeichneten Gefäßveränderungen sind bei operativen Eingriffen mit bloßem Auge zu erkennen.

Das Bild zeigt einen schematischen Querschnitt einer Arterie.

Schematisierter Querschnitt: Arterien bestehen aus drei Schichten


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