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Stand: 25. Januar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die APC-Resistenz ist meist erblich bedingt (fast immer durch die als Faktor-V-Leiden-Mutation bezeichnete Veränderung am Erbgut). Daher können Sie der Entstehung der Blutgerinnungsstörung nicht wirksam vorbeugen. Wenn bei Ihnen nachweislich eine APC-Resistenz vorliegt, können Sie jedoch verschiedene Maßnahmen ergreifen, um Thrombosen zu verhindern. Zu dieser Thromboseprophylaxe sind folgende allgemeine Maßnahmen geeignet:
Bei einer angeborenen APC-Resistenz lässt sich durch entsprechende Gentests abklären, ob die zugrunde liegende Veränderung heterozygot (ungleicherbig) oder homozygot (reinerbig) ist – also ob Sie das Erbmerkmal (z.B. den veränderten Blutgerinnungsfaktor Faktor V Leiden) nur von einem oder von beiden Elternteilen geerbt haben. Bei einem bestehenden Kinderwunsch können Sie so abschätzen, wie hoch das Risiko ist, dass Sie Ihre APC-Resistenz an Ihr Kind weitergeben. Da eine Schwangerschaft bei bestehender APC-Resistenz Ihr Thromboserisiko zusätzlich erhöht, sind Maßnahmen zum Vorbeugen einer Thrombose dann besonders wichtig.
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