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Stand: 25. Januar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einer angeborenen APC-Resistenz steigt im Verlauf des Lebens das Risiko einer Thrombose. Die Prognose hängt davon ab, ob die der APC-Resistenz zugrunde liegende Veränderung am Erbgut (meist die sog. Faktor-V-Leiden-Mutation) nur von einem Elternteil oder von beiden stammt: Bei Menschen, die den Erbfaktor nur von einem Elternteil geerbt haben, ansonsten aber gesund und keinen weiteren Risikofaktoren ausgesetzt sind, ist das Risiko für eine Thrombose etwa um das 5- bis 10-Fache erhöht. Menschen, die das ursächliche Erbmerkmal von beiden Elternteilen geerbt haben, haben ein um das 50- bis 100-Fache erhöhte Thromboserisiko. In letzterem Fall wird die APC-Resistenz mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit irgendwann zu einem Blutgerinnsel führen.
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