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Angststörung

Entspannungsverfahren

Stand: 14. September 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Da das Erleben von Angst meist mit einer hohen Anspannung verbunden ist, ist es besonders effektiv, wenn der Betroffene lernt, sich in einen Zustand der Entspannung zu bringen. Dazu sind folgende Entspannungstechniken geeignet:

  • Autogenes Training: Beim autogenen Training entspannt man gezielte Körperbereiche allein durch die Vorstellungskraft.
  • Progressive Muskelentspannung: Bei der progressiven Muskelentspannung nach Jacobson entspannt man gezielte einzelne Muskelgruppen, indem diese zuerst angespannt und wieder locker gelassen werden.
  • Biofeedback: Beim Biofeedback erhält der Übende Rückmeldung darüber, wie stark und an welchen Körperpartien er angespannt ist und lernt so sich zu entspannen.

Tiefenpsychologische Verfahren

Das tiefenpsychologische Verfahren beruft sich auf die psychoanalytische Erklärung für Angststörungen. Der Konflikt, der nach dieser Erklärung der Angst zugrunde liegt, wird in der Therapie aufgedeckt und bearbeitet. An erster Stelle steht dabei, Ängste besser bewältigen zu können. Das tiefenpsychologische Verfahren erstreckt sich meist über mehrere Jahre.

Soziotherapie

Bei der Soziotherapie geht es insbesondere darum, durch Einsatz von Gruppentherapie und stufenweise berufliche (Wieder-)Eingliederung die soziale Isolierung, die häufig mit einer Angststörung einhergeht, zu vermindern.

Weiterlesen: Angststörung: Therapie – Medikamentöse Therapie

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