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AngststörungPhobienStand: 14. September 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Personen mit einer Phobie haben eine unbegründete Angst vor bestimmten Gegenständen oder Situationen. Obwohl der Phobiker weiß, dass die Angst unsinnig ist, verspürt er den Drang, die Situationen oder Objekte zu meiden. Es gibt verschiedene Arten von Phobien, die man grob in drei Kategorien einordnen kann:
AgoraphobiePersonen mit einer Agoraphobie ("Platzangst") haben Angst vor Situationen, in denen sie sich außerhalb ihrer gewohnten Umgebung aufhalten. Die Betroffenen fürchten in solchen Situationen, nicht flüchten zu können, wenn hilflos machende oder peinliche Symptome wie Schwindel oder Verlust der Blasenkontrolle auftreten. Infolge dieser Befürchtungen meidet der Betroffene die Angst auslösenden Situationen, sodass er zunehmend in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist. Eine Agoraphobie tritt häufig in Verbindung mit einer Panikstörung auf. Typische Situationen, die Agoraphobiker vermeiden, sind:
Soziale PhobieEine soziale Phobie äußert sich durch eine anhaltende, starke Angst vor sozialen Situationen, in denen der Betroffene im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht. Personen mit einer sozialen Phobie haben beispielsweise Angst davor:
Der Betroffene weiß, dass die Angst unvernünftig und übertrieben ist, kann sich aber kaum dagegen wehren und versucht deshalb, die Angst auslösenden Situationen zu vermeiden. Die soziale Phobie geht weit über eine normale Schüchternheit hinaus und tritt häufig in Verbindung mit niedrigem Selbstwertgefühl und Furcht vor Kritik auf. Typische Symptome sind: Spezifische PhobieEine spezifische Phobie ist durch die anhaltende Angst vor einem spezifischen Objekt oder einer bestimmten Situation gekennzeichnet. Die häufigsten Formen sind:
Diese Ängste sind auch in der Normalbevölkerung weit verbreitet. Sie werden erst dann als krankhaft bezeichnet, wenn sie den Tagesablauf, die üblichen sozialen Aktivitäten oder Beziehungen beeinträchtigen oder erhebliches Leid verursachen. So kann es zum Beispiel sein, dass ein Betroffener aus Angst, auf der Straße einem Hund zu begegnen, nicht mehr allein das Haus verlässt. Weiterlesen: Angststörung: Diagnose Das könnte Sie auch interessieren
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