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Angststörung: Therapie

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (17. Januar 2013)

Je früher Personen mit einer Angststörung eine angemessene Therapie bekommen, desto größer ist auch die Chance auf Heilung. In der Therapie hat sich eine Kombination aus medikamentösen sowie psycho- und soziotherapeutischen Ansätzen als besonders wirkungsvoll erwiesen. Die Behandlung richtet sich auch danach, um welche Angststörung es sich handelt und wie ausgeprägt diese ist.

Verhaltenstherapie

In der Verhaltenstherapie geht es vor allen Dingen darum, den Betroffenen dazu zu bringen, die Angst auslösenden Situationen und Objekte nicht mehr zu meiden. Wichtig ist, dass die Person lernt, wie eine Angststörung entsteht. Die Verhaltenstherapie hat sich insbesondere zur Behandlung von spezifischen Phobien bewährt.

Bei der Verhaltenstherapie können unterschiedliche Verfahren zum Einsatz kommen, unter anderem:

  • die kognitive Therapie,
  • die systematische Desensibilisierung oder
  • das Expositionsverfahren.

Bei der kognitiven Therapie soll der Betroffene erkennen, welche Denkabläufe dazu führen, dass die Angst aufrecht erhalten wird. Diese Denkmuster soll er anschließend mithilfe des Therapeuten korrigieren.

Bei der systematischen Desensibilisierung erstellt der Betroffene gemeinsam mit dem Therapeuten eine Angsthierarchie. Dabei ordnen sie die angstmachenden Situationen nach dem Grad der Angst ein. Anschließend lernt die Person, sich gezielt zu entspannen. Die Situation, die ihr am wenigsten Angst macht, soll sie sich dann im entspannten Zustand vorstellen. Da körperliche Entspannung und ängstliche Erregung nicht gleichzeitig bestehen können, baut man die Angst so langsam ab. Schrittweise wird der Betroffene dann mit Situationen konfrontiert, vor denen er größere Angst hat – zunächst in Gedanken, später auch in der Realität.

Im Expositionsverfahren begibt sich der Betroffene unter therapeutischer Anleitung in die gefürchtete Situation – meist zunächst in der Vorstellung und später real. Ziel ist es, so lange in der Situation zu verbleiben, bis die Angst spürbar nachlässt, sodass die Person erkennt, dass es keinen Grund für die Beschwerden gibt.






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