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Koronare Herzkrankheit (KHK), Angina pectoris

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (24. Februar 2016)

© Jupiterimages/Digital Vision

Der Begriff "koronare Herzkrankheit" (KHK) steht für eine Durchblutungsstörung des Herzmuskels, die als Folge verengter Herzkranzgefäße (Koronararterien) entsteht. Wenn der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird, verspürt der Betroffene in der Regel Schmerzen in der Brust (sog. Angina-pectoris-Symptome). Angina pectoris bedeutet übersetzt "Brustenge" oder "Herzenge".

Vor allem wenn das Herz durch körperliche oder seelische Belastungen mehr Sauerstoff benötigt, kommt es zu den typischen Angina-pectoris-Beschwerden. In manchen KHK-Fällen sind die Schmerzen auch nur gering oder bleiben ganz aus.

Die typischen Schmerzen einer Angina pectoris sind meist von kurzer Dauer. Sie enden innerhalb weniger Minuten in Ruhe oder durch Einnahme eines Nitro-Präparats. Bessern sich die Schmerzen nicht, kann dies auf einen Herzinfarkt hindeuten.

Die Ursache einer KHK ist in der Regel eine Arteriosklerose (Arterienverkalkung) der Herzkranzgefäße. Zu den wichtigsten Risikofaktoren, welche die koronare Herzkrankheit begünstigen, gehören:

Weitere Risikofaktoren sind unter anderem:

Der Arzt kann die koronare Herzkrankheit anhand der typischen Angina-pectoris-Beschwerden erkennen; die endgültige Diagnose stellt er durch eine Herzkatheteruntersuchung. Basis der KHK-Behandlung ist es, die Risikofaktoren auszuschalten. Darüber hinaus gibt es verschiedene Verfahren, um die Herzkranzgefäße wieder zu erweitern. Auch Medikamente können die Beschwerden lindern. Im Rahmen einer Bypass-Operation am Herzen kann der Chirurg verengte Gefäße durch ein Gefäßtransplantat überbrücken.

Zu den möglichen Folgen einer koronaren Herzerkrankung gehören der Herzinfarkt, die Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen und der plötzliche Herztod.

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