Angelman-Syndrom: Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (06. Mai 2015)

Das Angelman-Syndrom macht sich im Verlauf der Schwangerschaft und Geburt nicht bemerkbar: Beides verläuft in der Regel völlig unauffällig. Auch in der frühen Entwicklungsphase eines Kindes bleibt das Angelmann-Syndrom oft längere Zeit unbemerkt, da die angeborene Störung der körperlichen und geistigen Entwicklung oft erst nach dem dritten Lebensjahr deutlicher zutage tritt.

Die geistigen und körperlichen Entwicklungsstörungen führen allerdings dazu, dass Menschen mit Angelman-Syndrom ein Leben lang auf Hilfe durch andere angewiesen bleiben.

Die Lebenserwartung ist durch das Angelmann-Syndrom normalerweise nicht eingeschränkt.

Außerdem können entwicklungsfördernde Hilfen und Maßnahmen, zum Beispiel eine heilpädagogische Schulausbildung sowie die Entwicklung von Kommunikationsstrategien, die Selbstständigkeit der Betroffenen stark verbessern.

Komplikationen

Das Angelman-Syndrom kann in seinem Verlauf mit verschiedenen Komplikationen verbunden sein, die eine Behandlung erforderlich machen. Die häufigsten (und nahezu einzigen) behandlungsbedürftigen Komplikationen des Angelman-Syndroms sind:

Vorbeugen

Dem Angelman-Syndrom können Sie nicht vorbeugen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, das Angelman-Syndrom im Rahmen einer entsprechenden Pränataldiagnostik (durch Gentests) bereits im Mutterleib zu erkennen. Dabei ist es ratsam, sich zuvor durch einen Arzt ausführlich über die Vor- und Nachteile dieser Untersuchung beraten zu lassen. Da das Angelman-Syndrom zunächst keine besonderen Auffälligkeiten beim Fötus verursacht, ist es nicht möglich, das Syndrom durch eine Ultraschalluntersuchung zu erkennen.


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