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Aneurysma

Aneurysma: Diagnose

Stand: 31. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einem Aneurysma ergibt sich die Diagnose oft zufällig im Rahmen einer Routine-Untersuchung. Das liegt daran, dass in vielen Fällen keine Beschwerden bestehen, die den Betroffenen dazu veranlassen, einen Arzt zu besuchen. Anzeichen wie zum Beispiel ein unterschiedlich hoher Blutdruck an rechtem und linkem Arm oder ein schnell wechselnder Puls können Hinweise für ein gespaltenes Aneurysma (Aneurysma dissecans) sein.

Seltener bemerken Betroffene Symptome wie schnell fortschreitende Ausfälle von Nervenfunktionen, die bis hin zur Querschnittslähmung reichen könnenals Hinweise auf ein gespaltenes Aneurysma.

Beim Abhören der Arterien können zum Beispiel Strömungsgeräusche, die im Rhythmus des Pulses auftreten, auf ein Aneurysma hinweisen. Bei einem Aneurysma an Gefäßen der Extremitäten kann der Arzt die Diagnose oft bereits durch Betrachten und Abtasten der Arme oder Beine stellen. Bei schlanken Menschen ist es möglich, auch ein Aneurysma der Bauchaorta zu ertasten.

Eine Ultraschalluntersuchung ermöglicht bei einem Aneurysma der Bauchschlagader oder der Beckenarterie eine genaue Diagnose. Wie groß ein Aneurysma bereits ist und ob die Gefahr besteht, dass es reißt, kann der Arzt anhand einer Computertomographie (CT) oder einer Magnetresonanztomographie (MRT) feststellen.

Begleitend kann eine spezielle Röntgenuntersuchung der Blutgefäße (Angiographie) erfolgen, um die Ausdehnung des Aneurysmas und eine Verschlusskrankheit der Gefäße nachzuweisen.

Weiterlesen: Aneurysma: Therapie

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