Anenzephalie: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (21. Januar 2016)

Bei der Anenzephalie (wörtlich übersetzt: "ohne Gehirn") ist die Diagnose schon möglich, bevor das Kind geboren ist: Wie bei jedem anderen Neuralrohrdefekt kann eine Ultraschalluntersuchung während der Schwangerschaft zeigen, ob die beim Anencephalus unverkennbaren Fehlbildungen vorliegen.

Vor allem das eine Anenzephalie kennzeichnende Fehlen des Schädeldachs ist im vorgeburtlichen Ultraschall deutlich zu erkennen, aber auch das durch die Kopfform und die hervortretenden Augen (sog. Exophthalmus) bedingte "Froschgesicht".

Neben dem Ultraschall kann bei einer Anenzephalie eventuell auch eine Blutuntersuchung zur Diagnose beitragen: Mit dem sogenannten Triple-Test kann man bis zu 80 Prozent der Neuralrohrdefekte aufdecken, zu denen neben der Anenzephalie auch die Spina bifida gehört. Der Triple-Test erfolgt in der 16. Schwangerschaftswoche.


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