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Porträt Prof. Dr. Peter Wust Forenexperte: Prof. Dr. Peter Wust Forum Krebserkrankungen
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(Stand: 15. April 2009)

Der Analkrebs (Analkarzinom) ist ein bösartiger Tumor im Analkanal. Zu den Risikofaktoren von Analkrebs gehören bestimmte Geschlechtskrankheiten, chronische Infektionen und mechanische Beanspruchung der Analschleimhaut. Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer.

Symptome, die auf Analkrebs hinweisen können, sind Blut im Stuhl, Schmerzen beim Stuhlgang und analer Juckreiz. Diese Beschwerden sind auch bei Hämorrhoiden möglich, doch sollte der Krebsverdacht mittels einer Darmspiegelung (Koloskopie, Rektoskopie) abgeklärt werden.

Ab dem 45. Lebensjahr werden im Rahmen von Krebsvorsorge-Untersuchungen der Enddarm ausgetastet und Tests auf verstecktes Blut im Stuhl (Okkultblut-Test) durchgeführt.

Die Heilungsaussichten beim Analkarzinom sind mit einer kombinierten Strahlen- und Chemotherapie sehr gut. In manchen Fällen ist eine Radikaloperation notwendig, bei der ein künstlicher Darmausgang gelegt wird.

Weiterlesen: Analkrebs: Definition

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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