Analkarzinom (Analkrebs): Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (09. März 2015)

Prognose

Das Analkarzinom (Analkrebs) nimmt in vielen Fällen einen positiven Verlauf – die Prognose des Analkarzinoms ist insgesamt gut. Bei fortgeschrittenem, örtlich begrenztem Analkrebs können durch die Kombination aus Strahlentherapie und Chemotherapie 80 von 100 Betroffenen geheilt werden. 80 von 100 Patienten überleben die nächsten 5 Jahre nach Diagnosestellung, sofern der Tumor noch keine Tochtergeschwulste in den Leistenlymphknoten gebildet hat. Die Prognose verschlechtert sich, je später das Analkarzinom entdeckt und behandelt wird.

Nachsorge

Innerhalb des ersten Jahres nach der Analkarzinom-Behandlung sind Nachsorge-Untersuchungen im Abstand von 3 Monaten wichtig – am besten bei einem Proktologen, einem Facharzt auf dem Gebiet der Enddarmerkrankungen. Im zweiten Jahr reichen in der Regel halbjährliche, danach dann jährliche Untersuchungen zur Nachsorge aus.

Rehabilitation

Patienten, die aufgrund eines Analkrebs bestrahlt und/oder operiert wurden, sind nach der Therapie nicht sofort auf sich allein gestellt: Nachsorge und Rehabilitation helfen den Betroffenen, mit der Situation "Ich hatte Krebs" zurechtzukommen. Sie lernen, mit möglicherweise dauerhaften Einschränkungen umzugehen und sich so viel Lebensqualität wie möglich zu erhalten.

Gründe für einen stationären Rehabilitationsaufenthalt sind zum Beispiel:


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