Analfissur (Afterriss): Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (02. April 2015)

Bei einer Analfissur handelt es sich um einen Schleimhautriss im Analkanal, wo der Enddarm in den After mündet. Mitunter entzündet sich eine Analfissur und heilt dann schlecht ab. Mediziner sprechen deshalb bei einer Analfissur oftmals auch von einem Geschwür (Ulkus). Eine Analfissur gehört zu den häufigen Enddarmerkrankungen, wobei man zwischen der akuten (kurzfristig auftretenden) und der chronischen (dauerhaft bestehenden) Analfissur unterscheidet.

Viele Erwachsene sind im Laufe ihres Lebens einmal von Beschwerden im Bereich des Enddarms betroffen, zum Beispiel:

Die meisten Betroffenen versuchen jedoch, Beschwerden in dieser intimen Körperregion aus Scham zunächst mit Salben, Cremes und Hausmitteln selbst zu behandeln, bevor sie einen Arzt aufsuchen. Dabei ist eine Analfissur keine seltene Erkrankung:

Etwa jeder zehnte Patient, der in eine proktologische Sprechstunde kommt, hat einen Afterriss. Kinder können ebenso betroffen sein wie Erwachsene.


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