Altersvergesslichkeit (leichte kognitive Störung): Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (26. November 2014)

Bei einer Altersvergesslichkeit (leichte kognitive Störung) treten charakteristische Symptome auf, etwa eine Verschlechterung der Gedächtnisleistung. Die Symptome machen sich jedoch nicht plötzlich bemerkbar, sondern schleichend: Die Betroffenen werden über einen längeren Zeitraum hinweg immer vergesslicher.

Die leichte kognitive Störung verläuft milder als eine Demenz, die ständig fortschreitet und die Betroffenen letztlich pflegebedürftig macht. Von Altersvergesslichkeit Betroffene verlegen häufig Gegenstände oder vergessen Daten, Namen und Telefonnummern. Sie haben außerdem Schwierigkeiten, sich lange zu konzentrieren. Ab einem bestimmten Punkt verschlechtern sich bei der Altersvergesslichkeit diese Symptome aber nicht mehr.

Typisch für Personen mit Altersvergesslichkeit ist, dass sie neue Informationen langsamer verarbeiten. Dies gilt vor allem für Stresssituationen, in denen mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen werden müssen. Betroffene vermeiden deshalb oft vielschichtige, hektische Situationen, die früher kein Problem für sie waren. Auch das Abstraktions- und Urteilsvermögen verschlechtert sich. Das Erfahrungswissen, der Wortschatz und das Sprachvermögen sind dagegen nicht von der Altersvergesslichkeit betroffen.

Im Umgang mit anderen Menschen treten Betroffene häufig ungeduldiger, aufbrausender, unkontrollierter und reizbarer als früher auf. Zum Teil wirken sie auf andere weniger aufmerksam. In vielen Fällen ziehen sich Betroffene deshalb aus ihrem sozialen Umfeld zurück.

Treten lang andauernde Gedächtnis- und Orientierungsstörungen auf und macht es Probleme, bestimmte Gegenstände zu benennen, können dies aber mögliche Hinweise auf eine Demenz sein.


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