ALS (amyotrophe Lateralsklerose): Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (07. Oktober 2013)

Die bei ALS (amyotrophe Lateralsklerose) eingesetzte Therapie zielt darauf ab, die Krankheit zu verlangsamen und Ihre Beschwerden und Behinderungen zu lindern. Da die genaue Krankheitsursache bislang unklar ist, sind allerdings noch keine Mittel gegen die amyotrophe Lateralsklerose verfügbar, die eine Heilung bewirken könnten.

Neuroprotektive Therapie

Damit die ALS-Therapie die Krankheit verlangsamt, muss sie neuroprotektiv wirken ("neuro" = Nerven, "protektiv" = schützend): Für die neuroprotektive ALS-Therapie steht das Arzneimittel Riluzol zur Verfügung, das die fortschreitende Nervenzellschädigung abbremst. Wenn Sie dieses Medikament früh erhalten, bewirkt dies einen langsameren Verfall der für die Bewegungsabläufe zuständigen Funktionen. Da Riluzol die Leber schädigen kann, ist es besonders zu Beginn der Behandlung wichtig, die Leberwerte im Blut regelmäßig zu kontrollieren und auf mögliche Anzeichen für eine Lebererkrankung zu achten.


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