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Alpha-1-Antitrypsinmangel

Alpha-1-Antitrypsinmangel: Verlauf

Stand: 28. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei Alpha-1-Antitrypsinmangel ist der Verlauf je nach Art des Gendefekts unterschiedlich. Während bei einer leichten Ausprägung des Alpha-1-Antitrypsinmangels teilweise überhaupt keine Beschwerden auftreten, kann die schwere Form bereits im Kindesalter einen ernsten Verlauf nehmen.

Sofern wegen des Alpha-1-Antitrypsinmangels nicht genügend Alpha-1-Antitrypsin für die Hemmung der Proteasen zur Verfügung steht, breitet sich der durch diese Enzyme – zum Beispiel bei Staubaufnahme, beim Rauchen oder einer Infektionskrankheit – gestartete Zersetzungsprozess auf größere Teile der Lunge aus. Dann kann sich mit der Zeit ein Lungenemphysem (Überblähung der Lunge) bilden.

Bei einer Leberzirrhose kann es beispielsweise zu schweren Blutgerinnungsstörungen kommen oder Leberkrebs entstehen.

Bei weit fortgeschrittener Erkrankung benötigen die Betroffenen eine Lungen- und/oder Lebertransplantation.

Weiterlesen: Alpha-1-Antitrypsinmangel: Vorbeugen

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