Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Allergie: Vorbeugen

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (07. Februar 2014)

Bei einer Allergie können Sie einer allergischen Reaktion vorbeugen, indem Sie als ersten Schritt möglichst den Kontakt zu den entsprechenden Allergenen meiden (Expositionsprophylaxe). Je nach Art des Allergens, etwa bei Pollenallergie oder Hausstaubmilben, ist dies im Alltag jedoch nicht immer leicht.

Für Pollenallergiker gibt es viele Möglichkeiten, sich über aktuelle Pollenbelastungen der Luft zu informieren. Telefonische Informationsdienste, Radio und Fernsehen, das Internet sowie viele Tageszeitungen liefern täglich aktualisierte Informationen zum Pollenflug verschiedener Pflanzen. In besonders schweren Fällen kann ein Orts- beziehungsweise Klimawechsel – also zum Beispiel ein Urlaub am Meer oder in den Bergen, wenn zuhause gerade Pollenhauptsaison ist – sinnvoll sein.

In bestimmten Berufen treten Allergien häufiger auf als in anderen oder verschlechtern eine bereits bestehende Allergie möglicherweise – so zum Beispiel bei:

  • Reinigungskräften,
  • Krankenpflegepersonal,
  • Ärzten oder
  • Friseuren.

Menschen, die in diesen Berufen tätig sind, müssen sich besonders häufig die Hände waschen beziehungsweise ihre Haut kommt oft mit Wasser und Reinigungsmitteln in Berührung. Der häufige Kontakt mit Wasser greift die natürliche Hautbarrierefunktion an. Allergene können besser in die Haut eindringen und dort eine allergische Erstreaktion des Körpers hervorrufen.

Spezielle Pflegeprodukte mit Inhaltsstoffen wie Dexpanthenol, Urea, Sanddorn oder Aloe Vera sowie pH-neutrale seifenfreie Waschlotionen können den natürlichen Säureschutzmantel der Haut stärken, für einen ausreichenden Feuchtigkeitsgehalt sorgen und so die Beschwerden lindern.

Eine Frau niest in ein Taschentuch.

Am wirksamsten: Wenn möglich die Allergieauslöser meiden!

Wenn Sie Allergiker sind, sollten Sie weder aktiv noch passiv rauchen und auf Nahrungsmittel ohne Zusatzstoffe achten. Stoffe im Zigarettenrauch sind vermutlich schädlich für das Immunsystem, was das Allergierisiko erhöht.

Säuglinge, deren Eltern an einer Allergie erkrankt sind, sollten – wenn möglich – mindestens bis zum vierten Monat gestillt werden. Dies senkt das Risiko, später eine Allergie zu entwickeln.

Da Stadtkinder wesentlich häufiger an Allergien erkranken als Kinder, die auf dem Land groß werden und schon frühzeitig den zahlreichen Einflüssen von Gras-, Getreide- und Baumpollen sowie Tierhaaren und Tierausscheidungen ausgesetzt sind, muss bei Stadtkindern eine sinnvolle Vorbeugung schon in den ersten Lebensjahren einsetzen. Dazu gehört etwa das Spielen in der Natur oder ein Urlaub auf dem Land.

Sind ein oder mehrere Allergene genau identifiziert, stellt der Arzt einen Allergiepass aus, in dem alle allergieauslösenden Stoffe aufgeführt sind. Außerdem wird beschrieben, worin diese enthalten sein können. Dies ist besonders für Medikamente und Nahrungszusatzstoffe (z.B. Konservierungsstoffe), aber auch für Kosmetikinhaltsstoffe, Gummibestandteile und Ähnliches wichtig. Besonders Allergiker, die bereits ernsthafte Komplikationen erlitten haben, sollten diesen Allergiepass und ihre Notfallmedikamente immer bei sich führen.






Anzeige