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Allergie: Allergie Typ III

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (07. Februar 2014)

Bei einer Allergie vom Typ III entstehen Immunkomplexe aus freibeweglichen Antigenen und Antikörpern. Normalerweise erkennen und beseitigen die Zellen des Immunsystems diese Immunkomplexe. Ist dies nicht der Fall, können sich die Immunkomplexe im Gewebe ablagern und Entzündungsreaktionen in Gang setzen.

Zunächst werden biologisch wirksame Eiweiße im Blut aktiviert, die eine vermehrte Durchblutung des Gewebes bewirken und insbesondere Abwehrzellen anlocken. Außerdem verbessern sie die Durchlässigkeit der Gefäßwände für Abwehrzellen, die schließlich versuchen, die Immunkomplexe zu beseitigen. Da dies aufgrund der Größe der Immunkomplexe und der Bindung an das Gewebe nicht gelingt, setzen sie ihre Enzyme nach außen frei und schädigen somit das Gewebe.

Durch die gesteigerte Blutzufuhr gelangen außerdem vermehrt Blutplättchen (Thrombozyten) in das Entzündungsgebiet. Sie können sich ebenfalls an die Immunkomplexe anlagern und auf diese Weise kleinste Blutgerinnsel (sog. Mikrothromben) bilden, was die kleinen Blutgefäße verstopfen kann. In der Folge stirbt das nicht mehr durchblutete Gewebe ab, was von Funktionsstörungen bis hin zum Verlust eines Organs führen kann.

Allergie Typ IV

Eine Allergie vom Typ IV liegen die Ursachen in einer zellvermittelten Abwehrreaktion gegenüber einer Substanz (Allergen), die über eine längere Zeit im Körper anwesend ist und nicht über andere Mechanismen beseitigt wurde. Es gibt verschiedene Krankheitserreger und Fremdstoffe, bei denen das Immunsystem keine Antikörper bildet, nachdem sie in den Körper eingedrungen sind.

Stattdessen werden Abwehrzellen aktiviert, die die Fremdstoffe beseitigen. Unter den Abwehrzellen gibt es eine Untergruppe, die T-Lymphozyten (T-Zellen), die in der Lage sind, bestimmte Allergene zu erkennen. Kommt es zu einem Kontakt zwischen einem Allergen und T-Lymphozyten, produzieren diese bestimmte Substanzen (Lymphokine), die andere Abwehrzellen, etwa Fresszellen (Makrophagen), anlocken und so Entzündungsreaktionen auslösen.






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