Akustikusneurinom, Neurinom: Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (16. Dezember 2014)

Ein Neurinom zeigt anfangs nur uncharakteristische Symptome, die auch bei anderen Erkrankungen auftreten können. Entdecken die Ärzte ein Neurinom wie das Akustikusneurinom, handelt es sich häufig um einen Zufallsbefund – zum Beispiel im Rahmen einer aus anderen Gründen durchgeführten Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) des Kopfes.

Wächst das Akustikusneurinom, kann es die Nervenfasern des achten Hirnnerven (Nervus vestibulocochlearis) schädigen. In diesem Nerv verlaufen Fasern, die für das Gleichgewichtsempfinden und den Hörsinn wichtig sind. Viele Betroffene klagen daher über eine einseitige Hörminderung, die sich bis zur Taubheit fortsetzen kann. Auch (einseitige) Ohrgeräusche wie Ohrenrauschen oder Ohrensausen, (Tinnitus) sind typisch für ein Akustikusneurinom. Gleichgewichtsstörungen oder Schwindelanfälle können bei einem Akustikusneurinom als zusätzliche Symptome hinzutreten.

Ein sehr ausgedehntes Neurinom beeinträchtigt auch die Gesichtsnerven. Eine Gesichtslähmung ist jedoch selten. Da Akustikusneurinome nahe am Hirnstamm liegen, besteht in manchen Fällen die Gefahr, dass die Tumoren das Hirngewebe einengen. Dadurch steigt der Hirndruck und es kommt zu charakteristischen Hirndrucksymptomen wie:


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