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Aktinische Keratose
Aktinische KeratoseAktinische Keratose: VerlaufStand: 22. Oktober 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Die aktinische Keratose zeigt bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung meist einen günstigen Verlauf. Unbehandelt kann sich die aktinische Keratose zu einer bestimmten Form von hellem Hautkrebs entwickeln – dem sogenannten Spinaliom oder Plattenepithelkarzinom. Dieses hat bei Vorliegen von Tochtergeschwülsten (Metastasen) eine deutlich schlechtere Prognose als aktinische Keratosen. Je nachdem, wie man die aktinische Keratose behandelt, kann es nach der Behandlung zu einem Rückfall (Rezidiv) kommen. Nach einer Lasertherapie beispielsweise bildet sich die aktinische Keratose in etwa zehn Prozent aller Fälle erneut aus. Daher ist auch nach einer erfolgreichen Therapie eine regelmäßige Selbstuntersuchung beziehungsweise Nachsorge wichtig. KomplikationenEine aktinische Keratose führt als mögliche Krebsvorstufe im weiteren Verlauf dann zu Komplikationen, wenn sie in eine bestimmte Form des hellen Hautkrebses – in das sogenannte Spinaliom – übergeht. Dies geschieht in bis zu zehn Prozent der Fälle innerhalb von zehn Jahren. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist umso höher, je mehr aktinische Keratosen ein Mensch aufweist. Das Spinaliom wächst in die Tiefe des Gewebes, zerstört dabei die angrenzenden Strukturen und neigt dazu, Tochtergeschwülste (Metastasen) zu bilden. Weiterlesen: Aktinische Keratose: Vorbeugen Das könnte Sie auch interessieren
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