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Akne

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (08. Juni 2015)

Akne ist – vor allem im Jugendalter – die häufigste Hautkrankheit: Fast jeder kennt die typischen Pickel, Pusteln und Mitesser, die meist zu Beginn der Pubertät aufgrund von entzündeten Talgdrüsen in der Haut entstehen. Diese gewöhnliche Akne (sog. Acne vulgaris) verschwindet meistens nach einigen Jahren von allein. Es gibt aber auch schwerere Formen von Akne, die eine längere ärztliche Behandlung erfordern – zum Beispiel die Acne inversa.

Vorwiegend tritt Akne im Gesicht, Nacken und Dekolleté auf. Daneben ist Akne aber auch am Rücken, in den Achseln sowie in der Genital-, Gesäß- und Leistenregion möglich. Jungen sind häufiger und meist stärker betroffen als Mädchen, denn: Diese Hautprobleme entstehen vorwiegend durch hormonelle Einflüsse – in erster Linie durch männliche Geschlechtshormone (Androgene).

Für die Entstehung von Akne können auch andere Faktoren verantwortlich sein. Je nach Ursache, Art und Schweregrad der Hautunreinheiten unterscheidet man verschiedene Formen von Akne:

Die häufigste Akneform ist die meist am Anfang der Pubertät auftretende gewöhnliche Akne (bzw. Acne vulgaris). Sie kann wie folgt ausgeprägt sein:

  • Die Akne zeigt sich vor allem durch Mitesser (sog. Acne comedonica),
  • die Akne geht vor allem mit entzündeten Papeln und Pusteln einher (sog. Acne papulopustulosa) oder
  • die Akne äußert sich durch große entzündliche Knoten, Abszesse, Krusten und Narben (sog. Acne conglobata; beim seltenen schweren Verlauf mit Fieber und Gelenkentzündungen: Acne fulminans).

Die schwerste Form der Akne (sog. Acne inversa) tritt meist bei Jugendlichen nach der Pubertät und bei jungen Erwachsenen auf. Anders als die Acne vulgaris hält sie häufig über viele Jahre und Jahrzehnte an und betrifft überwiegend Hautbereiche, in denen benachbarte Körperbereiche ständig miteinander in Berührung kommen (z.B. Analbereich, Achselhöhle, Leiste, weibliche Brüste). Die Acne inversa geht oft mit Nikotinkonsum und Übergewicht einher.

Daneben unterscheidet man noch weitere Formen von Akne – benannt nach Auslöser oder Lebensalter – wie:

  • die durch Kosmetika und Salben ausgelöste Akne (sog. Acne cosmetica),
  • die durch Chemikalien wie Chlor, Jod oder Teer verursachte Akne (sog. Acne venenata),
  • die durch Medikamente hervorgerufene Akne (sog. Acne medicamentosa),
  • die durch UV-Strahlung entstandene Akne (sog. Acne aestivalis bzw. "Mallorca-Akne")
  • die beim Baby vorkommende Akne, die schon bei der Geburt vorhanden sein kann, aber meistens um die dritte Lebenswoche auftritt (sog. Neugeborenenakne bzw. Acne neonatorum).
  • die in der Regel zwischen dem dritten und sechsten Lebensmonat auftretende Säuglingsakne (sog. Acne infantum).

Des Weiteren kann Akne durch eine bestimmte Ernährung entstehen oder sich verschlimmern: Beispielsweise führen Schokolade, Honig, Marmelade und andere süße Lebensmittel sowie ein hoher Konsum von (Kuh-)Milch und Milchprodukten zu einer hohen Insulinausschüttung. Dies beeinflusst den Hormonhaushalt, wodurch sich das Hautbild weiter verschlechtern kann.

Akne: Video

Die Aknebehandlung braucht Zeit. Betroffene können einiges selbst tun, um die Haut zu reinigen und zu pflegen. Darüber hinaus kann der Hautarzt verschiedene Mittel gegen Akne verschreiben – von einer Creme oder Salbe bis hin zu Antibiotika-Tabletten. Wer gegen Akne rechtzeitig und angemessen vorgeht, mindert das Risiko, dass Aknenarben zurückbleiben.



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