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AIDS und HIV-Infektion
AIDS und HIV-InfektionAIDS und HIV-Infektion: TherapieStand: 27. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Liegt eine HIV-Infektion vor, zielt die Therapie vorrangig darauf, den Übergang in eine AIDS-Erkrankung so lange wie möglich hinauszuzögern. Die Behandlung richtet sich dann in erster Linie gegen das HI-Virus selbst. Ist es zu einem Ausbruch von AIDS und den typischen Begleiterkrankungen wie Lungenentzündung oder Darminfektionen gekommen, muss die Therapie auch die Behandlung dieser Erkrankungen einschließen. Eine gesunde Lebensführung trägt dazu bei, dass das Immunsystem nicht zusätzlich geschwächt wird. Viele HIV-Infizierte profitieren außerdem von einer psychosozialen Betreuung und dem Austausch mit anderen Betroffenen. Medikamentöse AnsätzeGewisse Einzelschritte der Virusvermehrung bei der HIV-Infektion sind bereits gut erforscht. So konnte man verschiedene Medikamente entwickeln, die ganz bestimmte Abläufe des Zellbefalls hemmen. Die Therapie gegen HIV wird auch als hochaktive antiretrovirale Therapie bezeichnet. Die Abkürzung dafür lautet: HAART. Im Einzelnen umfasst diese Therapie folgende Medikamente:
AIDS ist zwar nach wie vor unheilbar, die Erkrankung lässt sich aber mit einer Kombinationstherapie gut behandeln. Diese Kombination besteht mindestens aus drei verschiedenen Medikamenten; in der Regel aus mehreren Reverse-Transkriptase-Hemmern, die mit einem Protease-Hemmer kombiniert werden. Weiterlesen: AIDS und HIV-Infektion: Therapie – Resistenzentwicklung des HI-Virus Das könnte Sie auch interessieren
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