Anzeige

Anzeige

AIDS und HIV-Infektion: Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (03. Dezember 2015)

Bei einer HIV-Infektion treten andere Symptome auf als bei AIDS – wichtig ist es, AIDS und eine HIV-Infektion nicht gleichzusetzen. Vielmehr kann eine HIV-Infektion nach mehrjährigem Verlauf in die Krankheit AIDS übergehen.

Die Anzeichen für HIV und AIDS hängen davon ab, in welcher Erkrankungsphase sich der Betroffene befindet. Wichtig ist dabei, zwischen AIDS und einer HIV-Infektion zu unterscheiden: Bei einer HIV-Infektion trägt der Betroffene das Virus zwar in sich, ist aber bis auf einen grippeähnlichen Zustand kurz nach der Ansteckung in der Regel beschwerdefrei. Kommt es dagegen zum Ausbruch von AIDS, leidet der Patient an Krankheiten, die ihn aufgrund seiner geschwächten Immunabwehr befallen. Diese Erkrankungen markieren den Wechsel von einer symptomfreien HIV-Infektion zu AIDS und zählen daher zu den "AIDS-definierenden Krankheiten".

Mediziner unterscheiden zwischen mehreren Stadien der HIV-Infektion beziehungsweise AIDS-Erkrankung. Je nachdem, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist, teilen sie diese in die Kategorien A, B oder C ein.

Die Einteilung von HIV beziehungsweise AIDS in die Kategorien A, B oder C gibt keine Auskunft darüber, ob der Betroffene noch genügend Immunzellen (T-Helferzellen) hat oder nicht. Eine zusätzliche Ziffer kennzeichnet aber, wie hoch die Anzahl der T-Helferzellen im Blut des Patienten ist:

  1. Es liegen noch ausreichend viele T-Helferzellen vor (mehr als 500 pro Mikroliter Blut).
  2. Es liegt nur noch eine mittlerer Anzahl T-Helferzellen vor (zwischen 200 und 500 T-Helferzellen pro Mikroliter Blut).
  3. Es sind nur noch wenige T-Helferzellen vorhanden (weniger als 200 pro Mikroliter Blut).

Wie steht es um Ihre Gesundheit?



Apotheken-Notdienst

Anzeige