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Aicardi-Syndrom

Aicardi-Syndrom: Verlauf

Stand: 30. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Das Aicardi-Syndrom nimmt typischerweise einen fortschreitenden Verlauf: Die gesamten Bewegungsabläufe (Motorik) lassen immer mehr nach und es kommt zur Erblindung. Fast alle Betroffenen sind körperlich und geistig schwer behindert. Eine geeignete Therapie kann sich jedoch günstig auf den Verlauf der Erbkrankheit auswirken: Durch regelmäßige Physiotherapie und Ergotherapie kann es gelingen, das fortschreitende Schwinden der Motorik zu verlangsamen. Es ist jedoch nicht möglich, das Aicardi-Syndrom vollständig zu heilen.

Prognose

Obwohl das Aicardi-Syndrom durch seinen fortschreitenden Verlauf eine eher ungünstige Prognose hat, besteht eine Chance, trotz der Krankheit das fünfte Lebensjahrzehnt zu erreichen. Allgemein ist die Lebenserwartung durch das Aicardi-Syndrom jedoch deutlich vermindert: Zwar erreichen über drei Viertel aller betroffenen Kinder das 6. Lebensjahr, doch nur 40 Prozent werden 15 Jahre alt. Die meisten Betroffenen sterben an Atemwegsinfektionen.

Weiterlesen: Aicardi-Syndrom: Vorbeugen

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