Affektive Störungen: Häufigkeit

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (15. April 2015)

Die häufigste affektive Störung ist mit ungefähr zwei Dritteln aller Fälle die unipolare Depression. Am zweithäufigsten tritt die bipolar verlaufende affektive Störung (bzw. manisch-depressive Erkrankung) auf, die etwa das restliche Drittel dieser Stimmungsstörungen ausmacht. Bei dieser affektiven Störung wechseln sich manische und depressive Phasen ab. Eine reine Manie kommt dagegen eher selten vor.

Insgesamt sind affektive Störungen weit verbreitet, Schätzungsweise 20 von 100 Menschen haben – unabhängig vom Geschlecht – einmal in ihrem Leben eine affektive Erkrankung.

Insbesondere die Depression tritt häufig auf: Etwa jeder Sechste entwickelt in seinem Leben eine Depression.

Affektive Störungen treten oftmals schon bei Jugendlichen oder jungen Erwachsenen auf: Etwa jeder dritte der 14- bis 24-Jährigen entwickelt innerhalb von 10 Jahren Episoden mit milden Stimmungstiefs, jeder vierte ausgeprägte depressive Symptome; etwa 7 von 100 zeigen hypomanische bis manische Symptome.


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