Adrenogenitales Syndrom (AGS): Verlauf & Vorbeugen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (02. März 2016)

Verlauf

Wie ein adrenogenitales Syndrom (AGS) unbehandelt verläuft, hängt in erster Linie von seiner Ursache ab: Während die Stoffwechselerkrankung in manchen Fällen sehr milde ausgeprägt ist und sich erst spät oder gar nicht bemerkbar macht, kann sie im anderen Extremfall schon in den ersten Lebenswochen schwerwiegende Komplikationen (sog. Salzverlustkrise) hervorrufen.

Richtig behandelt nimmt ein adrenogenitales Syndrom aber in der Regel einen guten Verlauf – vorausgesetzt, die nötige Medikamentendosis ist richtig eingestellt, sodass die Betroffenen so viele Hormone bekommen, wie sie brauchen. Das bedeutet: Für eine gute Prognose ist es notwendig, die Medikation individuell festzulegen und regelmäßig zu überprüfen. Wenn dies gelingt, können die betroffenen Frauen und Männer trotz AGS normal Kinder bekommen beziehungsweise zeugen.

Eine Über- oder Unterdosierung der Medikamente gegen ein adrenogenitales Syndrom kann jedoch schwerwiegende Folgen haben – zum Beispiel:

Vorbeugen

Ein adrenogenitales Syndrom ist erblich bedingt – unmittelbar vorbeugen können Sie der Erkrankung daher nicht. Paare, die bereits ein Kind mit AGS haben oder bei denen bekannt ist, dass einer der Partner die erbliche Veranlagung dazu hat, können sich medizinisch beraten lassen, wenn sie sich weitere Kinder wünschen.


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