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Adrenogenitales Syndrom (AGS)ForumKinderwunsch
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Adrenogenitales Syndrom (AGS)Adrenogenitales Syndrom (AGS): TherapieStand: 15. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Beim adrenogenitalen Syndrom (AGS) hängt die Therapie von der auftretenden Form ab. Beim klassischen AGS ist eine Substitutionstherapie notwendig: Betroffene müssen lebenslang die fehlenden Hormone (also das Glukokortikoid Kortisol) als Medikamente in Form von Tabletten einnehmen. Da es sich bei Kortisol um ein Stresshormon handelt, wird es in Belastungssituationen des Körpers verstärkt benötigt. Deshalb muss in Stresssituationen, zum Beispiel bei Infekten mit Fieber, Operationen oder einer besonders starken körperlichen Anstrengung, die Medikamentendosis erhöht werden. Beim AGS mit Salzverlust muss außer dem Kortisol auch noch das fehlende Hormon Aldosteron ersetzt werden. Dies geschieht ebenfalls in Form von Tabletten. Bei einer Vermännlichung der äußeren Genitalien bei Mädchen (Klitorisvergrößerung und verkleinerter Scheideneingang) können erfahrene Spezialisten diese durch eine Operation korrigieren. Diese Behandlung erfolgt in der Regel im ersten Lebensjahr. Weiterlesen: Adrenogenitales Syndrom (AGS): Verlauf Das könnte Sie auch interessieren
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