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ADHS

ADHS: Verlauf

(Stand: 30. September 2009)

Es ist wichtig, dass Personen mit ADHS (Aufmerksamkeitsstörung) konsequent, regelmäßig und langfristig angemessen behandelt und betreut werden. Ansonsten haben viele Betroffene auch im Erwachsenenalter noch Probleme: Bei zehn Prozent der ADHS-Kinder bleibt das Krankheitsbild später vollständig erhalten; 35 Prozent klagen über die Lebensqualität einschränkende Beschwerden; bei den meisten verbleiben Restsymptome.

Manchmal ist eine Behandlung von ADHS nur über wenige Jahre, bei einigen Menschen auch lebenslang erforderlich. Ziel ist es, ein normales Leben mit guten sozialen Kontakten, einer qualifizierten Ausbildung und Ähnlichem und damit eine gute Lebensqualität zu erreichen.

ADHS ist eine häufige und ernste Erkrankung, ohne deren Behandlung es zu anhaltenden Persönlichkeitsveränderungen kommen kann. Ohne Therapie bessern sich die Symptome von ADHS nach der Pubertät fast nie spontan. Unter einer Therapie lernen dagegen mehr als die Hälfte der ADHS-Kinder im Erwachsenenalter, mit ihrer Erkrankung umzugehen und erfahren eine weitgehend normale Entwicklung.

Weiterlesen: ADHS: Vorbeugen

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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