Achillessehnen­riss (Achillessehnenruptur): Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (04. Mai 2016)

Prognose

Bei einem Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) hängen Verlauf und Prognose in hohem Maß von der Behandlung ab: Durch fachgerechte Therapie und konsequente Nachbehandlung der Achillessehnenruptur (mit Physiotherapie) gelingt es fast immer, die Belastbarkeit der Achillessehne und die Funktion des Sprunggelenks wiederherzustellen und so die vor der Sehnenverletzung bestehende Leistungsfähigkeit wiederzuerlangen.

Für Spitzensportler aus den Sprung- und Laufdisziplinen ist die Prognose nach einem Achillessehnenriss im Hinblick auf die sportliche Karriere dagegen weniger günstig: Für sie bedeutet eine gerissene Achillessehne oft das Ende der Karriere, da sie die volle Kraft auch trotz bester Nachbehandlung nicht wiedererlangen können.

Komplikationen

Ob es bei einem Achillessehnenriss im Verlauf der Heilung zu Komplikationen kommt, hängt auch von der eingesetzten Therapie ab: Eine operativ behandelte Achillessehnenruptur ist häufiger mit Wundheilungsstörungen oder Infektionen der Wunde verbunden als ein konservativ (also ohne Operation) behandelter Riss der Achillessehne, zudem können im Rahmen der Operation Nerven beschädigt werden.

Nach der Operation einer Achillessehnenruptur können länger anhaltende Schwellungen auftreten, die im Verlauf der Therapie zum Beispiel bei der Anpassung der Schuhe unter Umständen kleinere Probleme verursachen. Weitere nach einem Achillessehnenriss mögliche Komplikationen sind leichtere Sensibilitätsstörungen im Bereich der Operationsnarbe.

Zudem ist nach einem Achillessehnenriss das Risiko für eine Beinvenenthrombose erhöht.


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