Startseite > Krankheiten > Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) > Therapie
Stand: 27. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die beim Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) zur Therapie eingesetzte Operation hat im Vergleich zur konservativen (d.h. nicht-operativen) Behandlung den Vorteil, dass die operativ behandelte Achillessehne seltener erneut reißt. Andererseits kommt es durch eine Operation häufiger zu Komplikationen (z.B. Störung der Wundheilung, Infektion der Wunde) als durch konservative Verfahren. Wenn der Wunsch besteht, auch nach dem Achillessehnenriss wieder Sport zu treiben, ist eine operative Therapie ratsam.
Bei einem Achillessehnenriss besteht die operative Therapie darin, die Rissenden der Achillessehne wieder zusammenzunähen. Die Operation beginnt damit, dass der Operateur einen sechs bis acht Zentimeter langen Hautschnitt über der Achillessehne anlegt und den Sehnenschlauch öffnet, der eine wichtige Ernährungsfunktion für die Sehne darstellt. Je nach Befund kann er mit speziellen Nahtmaterialien, die der Körper nach einiger Zeit meist abbaut, die Sehne zusätzlich durchflechten, um die mechanische Festigkeit der Reparaturmaßnahme zu erhöhen.
Nach der Operation ist es erforderlich, den vom Achillessehnenriss betroffenen Fuß einige Tage lang in einem Gips ruhig zu stellen, bis die Hautwunde geheilt ist. Anschließend ist eine frühfunktionelle Behandlung, ähnlich der konservativen Therapie nach einer Achillessehnenruptur, möglich.
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