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Achillessehnen­riss (Achillessehnenruptur): Operation

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (08. August 2014)

Die beim Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) zur Therapie eingesetzte Operation hat im Vergleich zur konservativen (d.h. nicht-operativen) Behandlung den Vorteil, dass die operativ behandelte Achillessehne seltener erneut reißt. Andererseits kommt es durch eine Operation häufiger zu Komplikationen (z.B. Störung der Wundheilung, Infektion der Wunde) als durch konservative Verfahren. Wenn Sie den Wunsch haben, auch nach dem Achillessehnenriss wieder Sport zu treiben, ist eine Operation als Therapie für Sie ratsam.

Die operative Achillessehnenriss-Therapie besteht darin, die Rissenden der Achillessehne wieder zusammenzunähen. Die Operation der Achillessehnenruptur beginnt damit, dass der Operateur einen sechs bis acht Zentimeter langen Hautschnitt über der Achillessehne anlegt und den Sehnenschlauch öffnet, der eine wichtige Ernährungsfunktion für die Sehne darstellt. Je nach Befund kann er mit speziellen Nahtmaterialien, die der Körper nach einiger Zeit meist abbaut, die Sehne zusätzlich durchflechten, um die mechanische Festigkeit der Reparaturmaßnahme zu erhöhen.

Bis die Hautwunde geheilt ist, ist es erforderlich, den vom Achillessehnenriss betroffenen Fuß nach der Operation einige Tage lang in einem Gips ruhig zu stellen. Anschließend ist eine frühfunktionelle Therapie, ähnlich der konservativen Behandlung nach einer Achillessehnenruptur, möglich.






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