Anzeige

Anzeige

Achillessehnen­riss (Achillessehnenruptur): Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (04. Mai 2016)

Bei einem Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) zielt die Therapie darauf ab, die Belastbarkeit der Achillessehne und eine volle Funktionsfähigkeit im oberen Sprunggelenk wiederherzustellen. Dies kann sowohl

Welche Methoden bei Ihnen zum Einsatz kommen, ist individuell abzuwägen.

Wichtig ist in jedem Fall, nach dem Achillessehnenriss frühzeitig mit der Behandlung zu beginnen – obwohl schon nach kurzer Zeit kaum noch Schmerzen auftreten und die verletzte Stelle nicht mehr stark anschwillt.

Inzwischen ist man beim Achillessehnenriss davon abgerückt, den betroffenen Fuß – wie lange Zeit üblich (sowohl nach operativer als auch nach konservativer Behandlung) – mit einem Gips mehrere Wochen lang ruhigzustellen. An Stelle dieser Maßnahme ist mittlerweile eine frühzeitige, eingeschränkte Bewegungstherapie der Achillessehnenruptur, die sogenannte funktionelle Therapie, gerückt: Hierzu erhalten Sie Spezialschuhe, die es – mit einer entsprechenden Fersenerhöhung und einer unbiegsamen Zunge ausgestattet – schon einige Tage nach dem Riss der Achillessehne ermöglichen, den Fuß zu belasten.

Erste Hilfe

Bei einem Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) erfolgt die Erste Hilfe nach der sogenannten PECH-Regel. Diese Abkürzung steht für:

  • Pause
  • Eis
  • Compression
  • Hochlagerung

Das heißt: Eine Pause einlegen, die Fersenregion mit Eis kühlen, einen Druckverband anlegen und das Bein anschließend hochlagern. Ist die Achillessehne gerissen, ist es außerdem ratsam, dass Sie sich beim Gehen unterstützen lassen, da Sie ein Auftreten auf das verletzte Bein vermeiden sollten: Hierzu sind entweder Gehstützen, eine Transportliege oder die Hilfe von anderen Personen geeignet.



Apotheken-Notdienst

Anzeige