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AchalasieBallondilatationStand: 20. Dezember 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Zur Achalasie-Therapie besonders empfehlenswert ist die Ballondilatation (Dilatation = Erweiterung): Hierbei führt der Arzt einen Ballon in die Speiseröhre bis in den Magen ein. Der Ballon weitet den bei einer Achalasie verengten unteren Speiseröhrenmuskel mechanisch auf. Die Ballondilatation gilt als die wirksamste Behandlung der Achalasie: In den meisten Fällen bessern sich die Schluckbeschwerden über Monate, bei der Hälfte der Betroffenen nach einmaliger Behandlung sogar über Jahre. Dann ist es eventuell erforderlich, die Dilatation zu wiederholen. Besonders im Kindes- und Jugendalter ist die Wirkung der Ballondilatation jedoch oft nur von begrenzter Dauer. Der Vorteil der Ballondilatation zur Achalasie-Behandlung liegt darin, dass der Eingriff während einer Spiegelung von Speiseröhre und Magen erfolgt und keine Operation notwendig ist. Allerdings kann es dabei zu Komplikationen kommen: So ist es möglich, dass die Speiseröhre bei der Aufweitung einreißt (3%). In seltenen Fällen (2-5%) können Keime in den Brustraum gelangen und eine Brustfellentzündung (Mediastinitis) verursachen. Weiterlesen: Achalasie: Therapie – Endoskopische Injektion von Botulinum-Toxin Das könnte Sie auch interessieren
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