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Achalasie

Achalasie: Diagnose

Stand: 20. Dezember 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei Verdacht auf eine Achalasie sind zur Diagnose verschiedene Untersuchungen der Speiseröhre (Ösophagus) geeignet. Hierzu gehören:

  • endoskopische Untersuchung
  • Röntgenuntersuchung
  • Manometrie

Endoskopie

Unter Umständen weisen bereits Speisereste, Entzündungen oder eine sichtbare Verengung der unteren Speiseröhre auf eine Achalasie hin. Bei der Diagnose einer Achalasie ist eine Endoskopie jedoch vor allem wichtig, um andere mögliche Ursachen für die Beschwerden – wie beispielsweise Speiseröhrenkrebs – sicher auszuschließen. In manchen Fällen entnimmt der Arzt bei dieser Untersuchung auch gleichzeitig Gewebeproben, um sie auf Veränderungen und Auffälligkeiten zu untersuchen (sog. Biopsien).

Röntgen

Damit die Röntgenuntersuchung zur Achalasie-Diagnose beitragen kann, bekommen die Betroffenen vor dem Röntgen ein Kontrastmittel (Breischluck), das den Verlauf der Speiseröhre auf dem Röntgenbild sichtbar macht. Bei einer Achalasie findet sich im Röntgenbild eine spitz zulaufende Enge am Übergang zum Magen. Je nach Stadium der Krankheit ist der Bereich der Speiseröhre oberhalb der Enge geweitet (Sektglasform).

Manometrie

Bei Verdacht auf eine Achalasie ist zur Diagnose auch eine Manometrie hilfreich: Mithilfe der Manometrie kann der Arzt den Druck in der Speiseröhre messen. Eine Achalasie ist anhand der messbar fehlenden Erschlaffung des unteren Speiseröhrenmuskels (Ösophagussphinkter) beim Schlucken nachweisbar. Die Druckmessung lässt Rückschlüsse auf die Bewegungen der Speiseröhre (Peristaltik) zu. Je nach Beweglichkeit der Speiseröhrenmuskulatur unterscheidet man drei Formen von Achalasie:

  • hypermotile Form: gesteigerte Peristaltik
  • hypomotile Form: verminderte Peristaltik
  • amotile Form: keine Peristaltik mehr vorhanden

Weiterlesen: Achalasie: Therapie

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