Fruchtbare Tage berechnen: Fertilitätsmonitor

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (11. Juli 2017)

Eine Weiterentwicklung der Ovulationstests ist der Fertilitätsmonitor: Dieser betimmt nicht nur den Eisprung, sondern zeigt auch die Tage an, an denen die Chance einer Befruchtung besteht. Denn da Spermien in den weiblichen Geschlechtsorganen bis zu vier Tage lebensfähig sind, können diese schon einige Tage vor dem Eisprung in Wartestellung gebracht werden.

Der Fertilitätsmonitor signalisiert Ihnen, wann Sie Teststäbchen in den Urin halten sollen. Anschließend legen Sie diese in den Minicomputer ein. Der Fertilitätsmonitor erkennt nicht nur die Veränderungen des luteinisierenden Hormons (LH), sondern auch die des fruchtbarkeitsregulierenden Hormons Östrogen. Östrogen bewirkt, dass der Zervixschleim, der sich im Gebärmutterhals befindet, durchlässiger für Spermien wird.

Erfasst der Fertilitätsmonitor erhöhte Östrogenwerte, zeigt er auf einem Display eine hohe Fruchtbarkeit an. Bei den meisten Frauen ist dieses bereits zwei bis fünf Tage vor dem Eisprung der Fall. Wenn auch die LH-Konzentration ansteigt, ist dies das Zeichen für den bevorstehenden Eisprung. Auf dem Display erscheint daher an den beiden Tagen um den Eisprung herum ein Zeichen für maximale Fruchtbarkeit.

Besonders für Frauen mit langen oder unregelmäßigen Zyklen ist der Fertilitätsmonitor aufgrund seiner Genauigkeit gut geeignet. Den Fertilitätsmonitor und die passenden Teststäbchen erhalten Sie in der Apotheke.

Viele Frauen verwenden auch Verhütungscomputer, um ihre fruchtbaren Tage zu bestimmen. Sofern ein regelmäßiger Zyklus stattfindet, wird bei diesen der Eisprung durch ein Symbol angezeigt.


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