Fruchtbare Tage berechnen: Beobachtung des Zervixschleims

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (11. Juli 2017)

In den ersten Tagen des Menstruationszyklus ist der Schleim des Gebärmutterhalses (Zervix) sauer, dickflüssig, trübe und zäh. Je näher der Eisprung rückt, desto elastischer wird der Zervixschleim. Gleichzeitig wird er klarer, dünnflüssiger und weniger sauer – und damit durchlässiger für Spermien. Kurz vor dem Eisprung ähnelt er frischem Eiweiß. Zwischen zwei Finger genommen lassen sich nun lange Fäden ziehen. Diese Veränderung des Schleims können Sie nutzen, um mit der sogenannten Billings-Methode den Zeitpunkt Ihres Eisprungs und damit Ihre fruchtbaren Tage zu bestimmen.

Nehmen Sie in der Woche nach Ihrer Monatsblutung regelmäßig ein wenig Schleim aus der Scheide zwischen Daumen und Zeigefinger. Bewegen Sie dann die Finger langsam auseinander. Wenn zwischen den Fingern ein elastischer Faden entsteht, sind Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit fruchtbar.


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