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Erbkrankheiten

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (28. Juni 2010)

Multifaktorielle Erkrankungen

Als multifaktorielle Erkrankungen bezeichnet man Erbkrankheiten, die nicht allein durch Veränderungen des Erbmaterials entstehen – vielmehr müssen außerdem verschiedene Umweltfaktoren vorliegen, damit solch eine Erkrankung zu Tage tritt. Bei multifaktoriellen Erkrankungen ist auch häufig nicht nur ein einziges Gen verändert, sondern es liegen Veränderungen in vielen verschiedenen Genen vor, deren Wirkung sich summiert.

Das bedeutet, man besitzt unter Umständen eine genetische Veranlagung für eine bestimmte Erkrankung – ob sie tatsächlich ausbricht, hängt jedoch davon ab, welche zusätzlichen Faktoren auf einen einwirken: Also welchen Umwelteinflüssen man über eine längere Zeit ausgesetzt ist und wie der persönliche Lebensstil aussieht. Solche Einflüsse sind zum Beispiel:

Zu den multifaktoriellen Erkrankungen zählt man unter anderem:

Multifaktorielle Erkrankungen kommen häufiger vor als Erbkrankheiten durch Chromosomenabweichungen oder einzelne Gendefekte – oft stellen sie sich erst im Lauf des Lebens ein. Bei durchschnittlich einem von 100 Kindern kommt es zu einem späteren Zeitpunkt zu einer multifaktoriellen Erkrankung.

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