Schlafstörungen bei Kindern: Ältere Kinder: Frühaufsteher

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (22. Februar 2012)

Wie bei den Erwachsenen gibt es Kinder, die morgens nach dem Aufstehen sofort wach und präsent sind, während andere eine längere Anlaufzeit brauchen, um "auf Touren" zu kommen. Oft zählen die Ersteren auch zu den Frühaufstehern, die – solange sie sich noch nicht selbst zu beschäftigen wissen – auf die Gesellschaft mindestens eines schlaftrunkenen Elternteils angewiesen sind.

Wenn sich Eltern am Wochenende darauf freuen, ein wenig ausschlafen zu können, zeigt sich oft, wie gut die Kinder sich an den frühen Rhythmus der Werktage gewöhnt haben: Ob Sommer oder Winter, Dienstag oder Sonntag – stets wachen die Kleinen in den frühen Morgenstunden auf und wollen, dass man mit ihnen spielt.

Das Bild zeigt einen kleinen Jungen der mit einem Auto spielt. © Banana Stock Ltd.

Manche Kinder wollen gleich nach dem Aufstehen spielen.

Vor allem aus Sicherheitsgründen führt etwa bis zum Schulalter kein Weg daran vorbei, aufzustehen und mitzumachen. Deshalb hier einige Empfehlungen, wie Sie bis dahin trotzdem gut über die Runden kommen:

  • Achten Sie am Abend darauf, dass – sofern vorhanden – alle Aschenbecher und Gläser mit alkoholischen Getränken vollständig geleert sind. Zigaretten gehören außer Reichweite.
  • Schimpfen Sie nicht mit Ihrem Kind, wenn es Sie früh weckt. Das ist besser, als wenn es vor Langeweile gefährliche Dinge mit Messern, Gabeln oder heißen Herdplatten unternimmt.
  • Wechseln Sie sich nach Möglichkeit mit Ihrem Partner ab, Ihrem Kind in der Früh Gesellschaft zu leisten.
  • Weisen Sie Ihr Kind nicht ab, machen Sie aber klar, dass es vor einer bestimmten Uhrzeit (Stellung der Zeiger) Unterhaltung nur auf Sparflamme gibt. Schlagen Sie Beschäftigungen vor, die Ihr Kind selbstständig ausführen kann, wie Malen oder Kassette hören.
  • Sollte Ihr Kind stets weit vor der Zeit aufstehen, hilft unter Umständen, es später ins Bett zu bringen und den Mittagsschlaf zu verkürzen oder zum Wochenende hin ausfallen zu lassen.

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