Richtig trinken: Welche Getränke?

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen (03. Juni 2016)

Unser Leitungswasser gehört zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln. Wenn Sie den Status Ihres Leitungswassers nicht kennen, können Sie diesen beim ansässigen Gesundheitsamt oder einem Wasserwerk erfragen.

Alternativ bietet sich Mineralwasser an. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, wenn die Zähne des Kindes angegriffen sind, da Kohlensäure bereits vorhandene Schäden verstärken kann. Bevorzugen Sie dann stilles Wasser.

Sie müssen Leitungswasser nicht abkochen. Achten Sie jedoch darauf, frisches Wasser zu verwenden: Wenn die Leitung eine Weile (z.B. über Nacht) nicht verwendet wurde, lassen Sie daher das Wasser eine Weile laufen, bevor Sie es verwenden.

Neben Wasser können Sie Ihrem Kind auch ungesüßte (!) Kräuter- und Früchtetees anbieten. Besonders beliebt sind Tees aus:

  • Kamille
  • Fenchel
  • Hagebutte
  • Melisse
  • Lindenblüten
  • Apfel

Auch verdünnte Obst- und Gemüsesäfte kommen bei Kindern häufig gut an. Achten Sie dabei auf ein Mischverhältnis von 1 Teil Saft auf 2 Teile Wasser. Diese Getränke sollten die Ausnahme sein und nicht dem Dauernuckeln dienen. Einerseits können Fruchtsäuren die Zähne schädigen – selbst wenn diese noch nicht durchgebrochen sind. Andererseits haben Säfte einen sättigenden Effekt, sodass Ihr Kind zu den Mahlzeiten keinen Hunger mehr hat, wenn es zuvor zu viel Saft getrunken hat..

Für Kinder als Getränke nicht geeignet sind:

  • Limonaden
  • Baby- und Kindertees (oft hoher Zuckeranteil)
  • unverdünnte Obst- und Gemüsesäfte (diese können aber als alternative Mahlzeit dienen, wenn Ihr Kind ein "schlechter Esser" ist)
  • sonstige Getränke, denen Zucker, Honig, Süßstoffe, Zuckeraustauschstoffe, Sirup oder Dicksäfte zugesetzt wurden

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