Kinder spielen: Kinder und (Haus)Tiere

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (20. September 2016)

Wachsen Kinder mit Haustieren auf, haben die damit verbundenen Erfahrungen häufig einen positiven Effekt auf ihre psychosoziale Entwicklung: Nicht selten sind diese Kinder geduldiger und weniger aggressiv im Umgang mit anderen. Es fällt ihnen auch leichter, Mitleid und Mitgefühl zu empfinden. Haustiere machen Kinder sicherer im Umgang mit Tieren im Allgemeinen.

Unter fünf Jahren sind Kinder mit der Pflege von Haustieren allerdings überfordert. Auch macht es wenig Sinn, ihnen in diesem Alter bereits ein eigenes Haustier zu schenken. Gehört ein Tier sozusagen der Familie, ist es wichtig, das Kind zu einem angemessenen, das heißt vorsichtigen, auf seine Sicherheit bedachten Umgang mit diesem anzuhalten.

Lassen Sie Haustiere regelmäßig vom Tierarzt untersuchen und vorschriftsmäßig impfen. Dennoch können Haustiere durchaus Krankheitserreger (Salmonellen, Toxoplasmose, Psittakose etc.) und Parasiten (z.B. Würmer) übertragen. Bringen Sie Ihrem Kind deshalb bei, sich nach jedem körperlichen Kontakt mit dem Tier gründlich die Hände zu waschen, vor allem, bevor es etwas isst. Für Tische und Betten gilt am besten: Zutritt verboten für alles auf vier Pfoten!

Treten bei Ihrem Kind nach der Anschaffung eines Haustiers ungewohnte körperliche Beschwerden auf, könnte es sich dabei um eine allergische Reaktion auf die Haare, Federn oder den Kot des Haustiers handeln. In einem solchen Fall empfiehlt es sich, mit dem Kinderarzt zu sprechen.


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