Kinder beim Zahnarzt: Der erste Besuch beim Zahnarzt

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (23. Mai 2011)

Der erste Besuch beim Zahnarzt sollte für ein Kind so angenehm wie möglich sein. Am besten ist es, schon einen Termin zu machen, wenn das Gebiss noch vollständig gesund ist. So können sich Zahnarzt und Kind in einer weitgehend entspannten Atmosphäre miteinander vertraut machen. Wenn der Zahnarzt die Zähne rechtzeitig und regelmäßig untersucht, kann er krankhafte Veränderungen stoppen und so Folgeschäden verhindern.

Vor dem Termin können Sie den Zahnarztbesuch "spielen". Ihr Sprössling darf als Zahnarzt in Ihren Mund schauen und Sie "behandeln". Zudem kann es hilfreich sein, die Angst durch Bilderbücher oder Geschichten zu nehmen.

Versuchen Sie, sich für den ersten Termin genug Zeit zu nehmen. Wenn Sie schon frühzeitig in der Praxis sind, hat Ihr Kind ausreichend Gelegenheit, sich ein Bild von der Umgebung zu machen. Gehen Sie mit Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter gemeinsam in das Behandlungszimmer.

Beim ersten Kontakt ist es wichtig, dass der Zahnarzt Vertrauen zu seinem kleinen Patienten aufbaut. Wenn keine akuten Beschwerden vorliegen, kann es beispielsweise hilfreich sein, zunächst auf eine weitergehende Untersuchung zu verzichten – und stattdessen auf spielerische Weise die Praxis und die Geräte kennenzulernen.

Ein kleines Mädchen auf dem Behandlungsstuhl eines Zahnarztes © Banana Stock Ltd.

Der Zahnarzt kann dem Kind auf spielerische Weise die Angst nehmen.

Achten Sie darauf, einen verständnisvollen Arzt zu wählen, der viel Geduld mitbringt. Ein kinderlieber Zahnarzt wird Ihrem Kind die einzelnen Instrumente zeigen und genau erklären, was er damit macht. Wenn das Kind besonders große Angst hat, sollten Sie vorab mit dem Arzt darüber sprechen. Er wird sich dann etwas mehr Zeit nehmen und auf die Befürchtungen Ihres Nachwuchses eingehen. Es kann vorkommen, dass Ihr Kind den Mund nicht öffnen möchte, weil es Angst vor der Untersuchung hat. Bleiben Sie geduldig! Wenn Sie es bedrängen, wird es die Praxis künftig in negativer Erinnerung behalten. Versuchen Sie stattdessen, Ihrem Kind gut zuzureden und es zu ermuntern.


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