Haare und Nägel schneiden: Haare schneiden bei Babys und Kindern

Veröffentlicht von: Sandra von dem Hagen (17. Juni 2016)

Haareschneiden ist selten zwingend notwendig, darum können Sie diese Prozedur gelassen angehen. Denn wenn es heute nicht funktioniert, dann eben ein anderes Mal. Versuchen Sie, Ihrem Kind das Haareschneiden spielerisch nahezubringen. Nehmen Sie es mit zu Ihrem eigenen Frisörtermin und lassen Sie es zuschauen. Wenn es sieht, dass das Haareschneiden nicht weh tut, wird es vielleicht neugierig oder mutiger, sich auch selbst einmal auf den Stuhl zu setzen. Vermutlich wird es beim ersten Mal tatsächlich nur auf dem Stuhl sitzen, beim nächsten Mal aber schon die Haare schneiden lassen. Wenn es die Haare vorher nicht waschen lassen möchte, ist das auch ok. Am besten ist es, wenn Sie das Haareschneiden zuhause üben, bevor Sie einen Termin beim Frisör ausmachen.

Wichtig ist: Zwingen Sie Ihr Kind nicht, stillzusitzen! Die wenigsten Kinder mögen das, besonders über längere Zeit. Nutzen Sie die Zeit, die Sie von Ihrem Kind bekommen und schneiden Sie, wenn nötig, später weiter.

Wählen Sie keine komplizierten Frisuren! Am sinnvollsten ist es, die Haare in Etappen zu kürzen, damit Sie die nächste Etappe auf einen anderen Zeitpunkt verschieben können, wenn Ihr Kind keine Lust mehr hat. Nehmen Sie sich also nicht zu viel auf einmal vor.

Wenn Ihr Kind das Haareschneiden komplett verweigert: Lenken Sie es ab oder schneiden Sie die Haare, wenn es schläft! Wenn es schon groß genug ist, lassen Sie es ein Buch anschauen oder vielleicht einen kurzen Videofilm. Wenn möglich, waschen Sie die Haare vor dem Schneiden und kämmen Sie sie durch – so ist es einfacher, möglichst gerade zu schneiden. Verwenden Sie eine Schere mit abgerundeter Spitze, um Unfälle zu vermeiden.

Bei Säuglingen ist es meist einfacher, die Haare zu schneiden, da sie die Prozedur nicht so bewusst wahrnehmen wie ältere Kinder. Allerdings ist Haareschneiden bei Säuglingen meist noch nicht nötig.


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