Impfaufklärung: Impfaufklärung per Merkblatt

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (14. April 2014)

Eine Impfaufklärung kann per Merkblatt erfolgen, auf dem unerwünschte Wirkungen von Impfungen aufgeführt sind. Solche Nebenwirkungen unterteilt man in unterschiedliche Kategorien. Auf einem Merkblatt zur Impfaufklärung sollten die beiden folgenden Kategorien von Nebenwirkungen zu finden sein, deren ursächlicher Zusammenhang mit Impfungen als gesichert bis überwiegend wahrscheinlich gilt:

  • Örtliche und allgemeine Reaktionen, die nachweislich Ausdruck der normalen Auseinandersetzung des Organismus mit dem Impfstoff sind (diese Impfreaktionen zeigen also nur, dass das Immunsystem dank der Impfung begonnen hat, einen Impfschutz aufzubauen). Beispiele für solche Impfnebenwirkungen sind:
  • Komplikationen, also Symptome oder Krankheiten, die im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung auftreten können. Beispiele für Impfkomplikationen sind:

Vielleicht haben Sie etwas über Impfrisiken gehört oder gelesen, die Sie auf dem zur Impfaufklärung erhaltenen Merkblatt nicht finden. Dann kann es sich um Informationen über Einzelfallberichte, Studien ohne ausreichende Ergebnisse oder Vermutungen und unbewiesene Behauptungen über Erkrankungen beziehungsweise Krankheitserscheinungen im zeitlichen Zusammenhang mit bestimmten Impfungen handeln, denn: Solche ungesicherten oder vermeintlichen Impffolgen müssen bei einer Impfaufklärung per Merkblatt nicht aufgeführt sein. Haben Sie Fragen dazu, können Sie diese aber in einem Gespräch mit Ihrem Arzt klären. Nicht unbedingt auf einem Merkblatt zu finden sind folgende Kategorien:

  • Krankheiten/Symptome in ungeklärtem ursächlichen Zusammenhang mit der Impfung, sodass der zeitliche Zusammenhang von Impfung und Krankheit oder Krankheitserscheinung genauso ein Zufall sein könnte. Beispiele für solche unbewiesenen Impffolgen sind:
  • Hypothesen und unbewiesene Behauptungen, nach denen ein ursächlicher Zusammenhang zwischen einer bestimmten Impfung und einer bestimmten Krankheit besteht, wobei qualifizierte Studien keinen Beweis hierfür finden konnten. Beispiele für solche vermeintlichen Impfschäden sind: