Grundlagen der Schutzimpfung: Grundimmunisierung und Auffrischimpfungen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (26. August 2010)

Um einen vollständigen Impfschutz aufzubauen, bedarf es einer Grundimmunisierung (Basisimpfung). Diese sollte bis zum Ende des 14. Lebensmonats abgeschlossen sein, damit Babys und Kleinkinder schon ausreichend vor bestimmten Erkrankungen geschützt sind. Abhängig vom verabreichten Impfstoff sind mehrere Teilimpfungen nötig, welche in bestimmten Zeitabständen durchgeführt werden.

Während der Schutz einiger Impfungen ein Leben lang anhält, ist bei anderen Impfungen in späteren Jahren eine Auffrischungsimpfung nötig, bei welcher der Impfstoff erneut verabreicht wird. Hierbei kommt es durch die erneute Gabe von nur geringen Mengen des Antigens zu einer sehr starken Antikörperproduktion durch die Gedächtniszellen, die sich bei der Grundimmunisierung entwickelt hatten. Auffrischungsimpfungen werden zum Schutz vor Diphtherie, Wundstarrkrampf (Tetanus), Keuchhusten (Pertussis) und Kinderlähmung (Poliomyelitis) empfohlen.

Impfungen sind somit nicht nur in den ersten Lebensmonaten und -jahren von Bedeutung: Vielmehr ist es wichtig, rechtzeitig an eine Auffrischung zu denken, um immer ausreichend geschützt zu sein. Und auch vor Reiseantritt oder bei bestimmten, besonders gefährdeten Personengruppen sollte frühzeitig an eine Impfung gedacht werden.