Blutdruck: Blutdruckschwankungen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (18. Februar 2015)

Der Blutdruck hängt von mehreren Faktoren ab, wie:

Übergewicht stellt ein Risiko für Bluthochdruck dar, die Einnahme bestimmter Medikamente oder lange Bettlägerigkeit hingegen können einen niedrigen Blutdruck begünstigen. Auch alltägliche Situationen, wie körperliche Belastung, psychische Erregung oder Kaffeekonsum, können zu Blutdruckschwankungen führen. Diese natürlichen Schwankungen lassen nach einiger Zeit selbstständig wieder nach und sind kein Grund zur Besorgnis, da sie lediglich eine Anpassung des Körpers an die Anforderungen darstellen.

Sind die Blutdruckwerte über längere Zeit zu niedrig oder erhöht, sollte man dies ärztlich abklären lassen. So kann ein niedriger Blutdruck etwa Zeichen einer Kreislaufschwäche sein. Niedriger Blutdruck ist im Gegensatz zu Bluthochdruck jedoch kein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und im Regelfall auch nicht behandlungsbedürftig.

Dauerhaft erhöhter Blutdruck kann sowohl ein Symptom bestehender Erkrankungen sein (z.B. Nierenerkrankungen, Arteriosklerose) als auch ein Risikofaktor für Folgeerkrankungen wie Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche), Schlaganfall oder Herzinfarkt. Bluthochdruck sollte daher immer ärztlich untersucht und bei Bedarf behandelt werden.