Blutdruck: Blutdruckregulation

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (18. Februar 2015)

Der Körper reguliert den Blutdruck über Blutdruckzentren im Zwischenhirn, in einem Teil des Hirnstamms (Medulla oblongata) und im Rückenmark reguliert. Zahlreiche Hormone haben Einfluss auf diese Blutdruckzentren, so etwa:

Störungen im Hormonhaushalt, wie zum Beispiel bei einer SchilddrüsenunterfunktionSchilddrüsenüberfunktion oder einem Cushing-Syndrom (Überschuss an Kortisol, Hyperkortisolismus), können daher auch den Blutdruck beeinflussen.

Ebenso wirkt sich der Salzhaushalt auf den Blutdruck aus: Salz bindet Wasser – daher erhöht eine hohe Salzkonzentration im Blut das Blutvolumen und somit den Druck auf die Gefäßwand. Das erhöhte Blutvolumen führt außerdem dazu, dass das Herz mehr Volumen befördern muss und kräftiger schlägt. Dauerhaft vermehrter Konsum von Kochsalz kann daher bei Menschen, die empfindlich darauf reagieren, zu einem anhaltend erhöhten Blutdruck führen.

Menschen mit Bluthochdruck sollten ihren Salzkonsum möglichst einschränken, um ihre Werte zu senken (nicht mehr als 6 Gramm Kochsalz pro Tag).