Pfefferminze: Hinweise

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (17. Juli 2014)

Bevor die Pfefferminze als Arzneimittel zum Einsatz kommt, sind folgende Hinweise zu beachten:

  • Bei Säuglingen und Kleinkindern unter 2 Jahren ist vom Einsatz von Pfefferminzöl abzuraten, weil der hohe Mentholgehalt zu Atemwegsverkrampfungen führen kann.
  • Bei Kleinkindern ab 2 Jahren ist es ratsam, ausschließlich Brust und Rücken mit dem Öl einzureiben, keinesfalls im Gesicht.
  • Ob Pfefferminze in der Schwangerschaft oder Stillzeit unbedenklich ist, ist noch nicht ausreichend geklärt.
  • Wenn Sie Pfefferminzöl äußerlich anwenden, tragen Sie es nie auf verletzte Haut, auf Schleimhäute oder in der Nähe der Augen auf.
  • Äußerlich angewendet kann Pfefferminze vereinzelt Hautreizungen und Ekzeme verursachen.
  • Die Einnahme von Pfefferminze kann in seltenen Fällen zu Magenbeschwerden führen.
  • Wer Gallensteine, eine Gallenblasenentzündung oder Leberschaden hat, sollte auf Pfefferminztee verzichten, da die gallentreibende Wirkung Koliken auslösen kann.
  • Bei Asthma bronchiale können die ätherischen Öle der Pfefferminze die Verkrampfung der Bronchialmuskeln verstärken.
  • Wichtig ist auch, für medizinische Zwecke nur Pfefferminztee zu verwenden, der in seinen Inhaltsstoffen dem Arzneibuch entspricht.